Gespräch

Niemand

Donnerstag, 7. August 2014, 19 Uhr
Zentralbibliothek der Stadt Köln
Josef-Haubrich-Hof 1 / Neumarkt, 50676 Köln
Literatur-in-Köln-Archiv (LiK), 2. OG
in der Reihe Das Rote Quadrat
Eintritt frei

„Niemand unter mir Niemand über mir“

Am letzten Tag der Ausstellung zum Werk von Jens Hagen veranstaltet das LiK-Archiv gemeinsam mit dem Friedensbildungswerk Köln e.V. eine Gesprächsrunde zu Fragen von Literatur und gesellschaftlichem Engagement.

Was ist die Kunst, wenn der Künstler auch politisch engagierter Bürger ist? Wäre sie nicht ebenfalls politisch? Jens Hagen war in den frühen achtziger Jahren Mitbegründer der „Künstler für den Frieden“ und engagierte sich für die Interessen der Autoren im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Nicht nur in seinen frühen „Alltagsreportagen“, auch in den Hörspielen, Kurzgeschichten und in seiner Lyrik – wie aktuell im „Köln Poem“ – zeigt sich, poetisch verschlüsselt, sein widerständiger, freiheitlicher Geist.

Eva Weissweiler, Autorin von Biographien, Kurzgeschichten, Hörspielen und Features, der Autor, Übersetzer und Herausgeber Wolfgang Schiffer, ehemals leitender Redakteur beim WDR/Radio, und Felix Klopotek, Autor für verschiedene Musikmagazine und Redakteur bei der Kölner StadtRevue, nähern sich Jens Hagen im Gespräch. Die Diskussionsleitung hat Roland Schüler, Mediator und Geschäftsführer des Friedensbildungswerks.

An diesem Abend – und somit zum Abschluss der Veranstaltungsreihe Nie ankommen anlässlich des 70. Geburtstages und 10. Todestages von Jens Hagen 2014 – erklingt noch einmal das von Klarenz Barlow 2004 komponierte Glockenspiel für Jens (siehe Kompositionen).

Veranstaltungspartner sind das Friedensbildungswerk Köln e.V., das Kulturamt der Stadt Köln und das LiK-Archiv.

www.stbib-koeln.de/jenshagen
www.friedensbildungswerk.de

Am 7. August bietet sich zum letzten Mal die Gelegenheit, die Ausstellung Am Rand der Wörter zum Werk von Jens Hagen zu sehen. Dazu findet um 18 Uhr vor der Veranstaltung eine Führung mit Dorothee Joachim, Künstlerin und Ko-Kuratorin der Ausstellung, statt. Treffpunkt in der Ausstellung im LiK-Archiv, Zentralbibliothek, 2. OG.

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